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Es gibt kein Universum, sondern ein Multiversum — und wir leben darin

Universum Weltraum

Was wäre, wenn das der Menschheit bekannte Universum lediglich einen Tropfen im kosmischem Ozean darstellen würde? Genau diese Vorstellung gilt mittlerweile nicht mehr als unwahrscheinlich. Statt eines Universums könnte es ein Multiversum geben.

Die wissenschaftliche Herleitung für das Multiversum greift dabei vor allem auf die Physik zurück. Die Theorie geht sogar noch weiter: Denn auch der Urknall wäre in diesem Fall keinesfalls mit dem Beginn von Raum und Zeit gleichzusetzen. Bereits vorher lässt sich eine Epoche beobachten, die Forscher unter dem Begriff kosmische Inflation zusammenfassen: Während dieser Zeit dehnte sich der Raum exponentiell aus.

Der Urknall: Ganz sicher nicht die Erklärung für alles

Zugegebenermaßen lässt sich auch die Theorie der Multiversen keinesfalls vollkommen einwandfrei nachweisen. Genauso sicher ist jedoch auch: Allein mit dem Urknall sind die Probleme und Fragen der Kosmologie nicht erklärbar. Unter anderem bleibt unter der Annahme eines solchen Beginns für das Universum die Frage offen, wie innerhalb dieses Raumes überall die gleiche Temperatur herrschen konnte.

Zudem suchen Forscher bis heute erfolglos nach energetischen Überresten, die als Resultat dessen eigentlich hätten entstehen müssen. Genau hier kommt nun das als ewige Inflation bezeichnete Phänomen ins Spiel. Statt eines Endes dieser „Epoche“ kann die exponentielle Ausdehnung laut den Forschern genauso zu einer kontinuierlichen Aufblähung führen – ohne Urknall als Endresultat.

„Metaphysik“ als Konsequenz des Multiversums

Dieser gesamte Raum könnte sich nun nach wie vor noch im Multiversum befinden – die schier unvorstellbare Größe lässt diesen Begriff zweckmäßig für die Beschreibung des Phänomens erscheinen. In einigen unabhängigen, von unserem System getrennten Raumabschnitten vergrößert sich der Bereich also kontinuierlich.

Aus dieser Annahme leiten Forscher eine Art „Metaphysik“ ab, in denen gänzliche andere physikalische Gesetze gelten als im menschlichen Sonnensystem. Wie bereits erwähnt sind zur Überprüfung natürlich noch eine Vielzahl von Informatione und Studien nötig – es bleibt fraglich, ob die menschliche Erkenntnis überhaupt jemals so weit reicht, die Existenz des Multiversums zu widerlegen oder zu bestätigen

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