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| Service » Spam-Rückläufer terrorisieren E-Mail-Anwender |
Spam-Rückläufer terrorisieren E-Mail-Anwender
10.06.2008 - 14:07 von itck
Im März 2008 ist der Anteil unerwünschter E-Mails mit tatsächlich existierenden und von Dritten genutzten Absenderadressen förmlich exlodiert und bis heute auf diesem hohen Niveau geblieben. Infolgedessen verursachen Spammer derzeit mehr unerwünschte Rückläufer (=Backscatter) als je zuvor. Die vorgeblichen Absender erhalten neben Unzustellbarkeitsnachrichten (=Bounces) massenhaft Urlaubsantworten und vielerlei andere automatisch generierte, unerwünschte E-Mails.

Während sich das Aufkommen unerwünschter Mail-Rückläufer 2007 "nur" etwa verdoppelt hat, ist es allein im Frühjahr 2008 auf das Dreifache förmlich explodiert. (Quelle: Eleven)
E-Mails werden wie Papierpost durch Annehmen, Speichern und Weiterleiten transportiert. Hat ein Mailserver eine Nachricht erst einmal angenommen, bleibt ihm im Falle eines späteren Zustellproblems nur den vermeintlichen Absender hierüber zu informieren. Diese Absenderangabe lässt sich jedoch, genau wie bei der Papierpost, beliebig fälschen. Dennoch ist die Mehrzahl der Mailserver nicht in der Lage, die Annahme von Mails zu verweigern, wenn der Empfänger gar nicht existiert - geschweige denn in dem Fall, dass es sich bei der ankommenden Mail um ein Virus oder um Spam handelt.
Als Folge solcher Konfigurationen türmen sich in den Mail-Eingängen mancher Anwender Berge von Rückläufern, wenn ein Spammer deren Absenderadresse missbraucht. An dem Bewusstsein, dass Spammer Adressen Dritter missbrauchen und eine automatisierte Antwort darauf unerwünscht ist, mangelt es offenbar noch immer vielen Mailserver-Herstellern, zumal das Ausfiltern von Backscatter schwierig ist, da es kein Standardformat für Bounces gibt (Quelle: heise online).
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| Service » UPC erwirkt einstweilige Verfügung gegen Telekom Austria |
UPC erwirkt einstweilige Verfügung gegen Telekom Austria
16.11.2007 - 19:26 von itck
TA betreibt irreführende Werbung
Bei „Surfst nix, zahlst nix“ fallen entgegen der Bewerbung mindestens 15,98 Euro Grundentgelt und 10,- Euro Mindestumsatz an.
Der österreichweit tätige Multimedianetzbetreiber hatte die Telekom Austria (TA) aufgrund irreführender Werbung für den Tarif aonSpeed Easy geklagt. Nun hat das Handelsgericht Wien eine einstweilige Verfügung gegen die TA erlassen, die es der TA untersagt, im geschäftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs ihre Internetzugänge mit den Worten „Surfst nix, zahlst nix“ oder in sinngleicher Weise anzukündigen und/oder zu bewerben, wenn dem Kunden in jedem Fall Kosten verrechnet werden.
Die wahren Kosten werden verschwiegen.
Das Handelsgericht Wien hält in der Begründung des Beschlusses unter anderem fest: Das Herausstellen der Aussage „Surfst nix, zahlst nix“ erweckt den falschen Eindruck, für Perioden, in denen kein Internetzugang erfolgt, werde überhaupt kein Entgelt verrechnet. Dass zusätzlich zum Mindestumsatz noch dazu ein Grundentgelt für die Festnetztelefonie anfällt, ist der Werbeaussage überhaupt nicht zu entnehmen, wodurch die Werbeaussage zur unvollständigen Angabe mit Irreführungseignung wird.
Bei genauer Betrachtung des Tarifes stellt man fest, dass auch bei Nichtnutzung Kosten anfallen: und zwar neben dem monatlichen Grundentgelt für den Telefonanschluss (POTS) in der Höhe von 15,98 Euro auch ein Mindestumsatz in der Höhe von 10,- Euro pro Monat. Das ergibt entgegen dem Werbeslogan „Surfst nix, zahlst nix“ immerhin fixe monatliche Kosten in der Höhe von 25,98 Euro!
Quelle: http://futurezone.orf.at/it/stories/235896/
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| Service » Werbeschmäh mobiles Internet: Anbieter versprechen das Blaue vom Himmel |
Werbeschmäh mobiles Internet: Anbieter versprechen das Blaue vom Himmel
27.09.2007 - 13:18 von nightwork
Konsumentenschützer: Oft nur ein Siebentel der angepriesenen Geschwindigkeit - Standortgebundene Internetzugänge klarer Sieger
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat die Werbeversprechen von Internet-Breitbandanbietern unter die Lupe genommen. Die Konsumentenschützer haben Ende Juli zehn Angebote, davon fünf für standortgebundene und für für mobile Nutzung, im Raum Wien getestet. VKI-Chef Franz Floss bei einer Pressekonferenz in Wien: "Bei keiner einzigen Messung erreichten die mobilen Zugänge die in Aussicht gestellte Geschwindigkeit bei Down- und Upload auch nur im Ansatz". Nachsatz: "Auch nicht um 4 Uhr in der früh in der Früh neben der Sendestation."
Versprechen
Die Anbieter versprechen Downloadraten "bis zu" 7,2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s), doch die Realität sieht anders aus: Im Test brachten es die Zugänge übers Mobilnetz gerade auf ein Siebentel der versprochenen Leistung. Die größten Abweichungen zwischen Werbung und tatsächlich erreichter Geschwindigkeit gibt es bei One(Stand 10/08: Orange) H.U.I.,3 und T-Mobile, die maximal eine Downloadrate von 1,11 Mbit statt der versprochenen 7,2 Mbit erreichen. Das Urteil des VKI: "nicht zufriedenstellend." Floss: die Mobilfunker versprechen "einen Ferrari, der Konsument erhält aber nur einen VW-Käfer."
100 Kbit pro Sekunde
Noch schlechter sieht es am Land aus. "Beim Testen auf dem Land vergeht einem mit 100 Kbit pro Sekunde der Spaß", so Testleiter Paul Srna.
Die Anbieter von standortgebundenen Internetzugang halten dagegen meist, was sie versprechen. Laut VKI konnte UPC das Rennen klar für sich entscheiden. Das Unternehmen belegt mit seinen getesteten chello-Produkten die Ränge eins bis drei. Alle anderen Anbieter erhielten ein "durchschnittlich", das "T-Mobile Mobile_Internet_Free" ist mit einer "weniger zufriedenstellenden" Leistung an letzter Stelle.
In puncto Handhabung dominiert das Mittelmaß. Acht von zehn Anbieter kommen über eine durchschnittliche Bewertung hinaus, lediglich "aon speed 1000" und "chello light scheiden mit Bestnote ab. Häufiger Kritikpunkt ist die schwer zu findende Anzeige für die Down- und Uploadgeschwindigkeit bei den mobilen Breitbandzugängen.
Sinnvoll
Die Konsumenten sollten sich prinzipiell sehr gut überlegen, ob sie einen Breitbandanschluss überhaupt benötigen, sagte Floss. Rund zwei Drittel der Österreicher beschränken sich im Internet rein auf den E-Mailverkehr. "Sinnvoll wird Breitband-Internet erst dann, wenn Sie Musik oder Videos downloaden, oder öfter große Bilder verschicken", ergänzte Srna. Hier sollte man vor allem vor dem Kauf das Kleingedruckte genau lesen, um zu erfahren, wie viel Download, Upload und Datenvolumen eigentlich wirklich zur Verfügung steht. "Besonders bei mobilen Zugängen ist es nicht einfach, den Stand des Datenvolumens abzufragen", berichtete Srna. Und am Ende des Monats kann eine Überziehung die Geldbörse stark belasten: "Ein Gigabyte zu viel kostet dann schnell 100 Euro."
Roaming
Wer im Grenzgebiet wohnt und auf mobiles Breitband nicht verzichten will, sollte ebenfalls gut aufpassen: "Wir hatten in letzter Zeit Anrufe von Konsumenten, deren Anschluss sich in einen ausländischen Sender eingewählt hat. Das wird dann oft um das zehn bis 20-fache teurer." Floss rät daher auch von einer Nutzung im Urlaub ab. (sum/APA)]
Quelle: http://derstandard.at/?id=3049888
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